An den Wochenenden bei den Großeltern auf dem Land kamen schnell 10 Tischgäste zusammen, die meine Oma gerne bekocht hat. Die „Sobremesa“ – Spanisch für die Zeit nach der Mahlzeit am Esstisch – ist an solchen Tagen besonders lang geworden. Und ich habe es dann geliebt, meinen Opa beim Schneiden der Melone (häufig unser Nachtisch im Sommer) zuzuschauen und von ihm eine Scheibe in die Hand zu bekommen. Damals dachte ich das Schneiden der Melone wäre eine Männer-Angelegenheit, die nur vom Ältesten durchgeführt werden durfte.

„Damals dachte ich das Schneiden der Melone wäre eine Männer-Angelegenheit, die nur vom Ältesten durchgeführt werden durfte.“

Vom Esstisch zum Fototisch: Foodfotografie aus Berlin

Da ich leider meinen Traum, Köchin zu werden, nicht verwirklichen konnte, habe mich für ein Kunststudium entschieden. 2002 erhielt ich mein Diplom der Bildenden Kunst im Bereich Audiovisuelle Medien und Design an der Universität von Vigo (Spanien).

Nach Abschluss des Studiums bin ich 2003 nach Berlin wegen ihrer alufregenden Kunst- und Kulturszene gezogen und um hier Kunst zu schaffen.  Das Thema Kochen und Reisen habe ich zum ersten Mal mit dem Projekt „Lettland: ein Reisetagekochbuch“ in meiner Kunst einbezogen. Danach realisierte ich weitere Kochkunstprojekte wie „Berliner Küchengespräche“ oder „Ich koche also bin ich“, was mich später zu dem Entschluss brachte, mich in diesen Bereichen als Fotografin selbständig zu machen.

Seit Oktober 2016 biete ich nun Foodfotografie sowie Still- und Eventfotografie in Berlin.

Meine Arbeitsweise beim Fotografieren

Üblicherweise arbeite ich am Set mit der Canon EOS 5D Mark II. Da ich am liebsten nur mit Tageslicht arbeiten würde, versuche ich diese Stimmung in meinen Fotografien zu erzeugen und setze wenn nötig Blitze, Softboxen und Reflektoren ein, um dieses Licht nachzuahmen.

„Mein Ziel ist es, mit Foodfotografie Gerichte appetitlich unter einem natürlichem Licht zu präsentieren.“

Ich liebe es, mit Pinseln und Farben umzugehen und bin für handwerkliche Projekte immer zu haben. Während meines Kunststudiums habe ich mich fünf Jahre lang mit Malerei, Bildhauerei, Zeichnung, Druckverfahren, Video und Grafik Design sowie mit zeitgenössischer Kunst beschäftigt und bin daher in der Lage, visuelle Konzepte über die Fotografie hinaus umzusetzen. Sollte die passende Requisite oder Hintergrund für ein Fotoshoot nicht gekauft werden können, kann ich also selber Hand anlegen!

Ich bin davon fasziniert, wie anhand schöner Foodfotografie Gerichte attraktiv und köstlich präsentiert werden können und habe daher immer große Lust, mit meinen Fotografien dazu beizutragen.

Mein Ziel ist es, mit Foodfotografie Gerichte appetitlich unter einem natürlichem Licht zu präsentieren.

Bist du auf der Suche nach einer Foodfotografin in Berlin? Dann schick mir deine Jobanfrage!

 

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3. Juni 2018