Feinste Produkte in Bio-Qualität bei Piechas BioFleischerei und BioBuffet in Berlin

Ulrike hat  mir ihrer Schwester Noni  2009 ihr Unternehmen, das „Piechas“, gegründet. Sie betreiben ein BioBistro, eine BioFleischerei und ein Cateringunternehmen. In der Marheineke Markthalle ist sie die Küchenchefin. Ihr Team besteht aus sieben männlichen Köchen, Noni und Ulrike.

Ulrike und ich haben uns 2011 bei der Berlinale kennengelernt. Dort haben wir für das Kulinarische Kino gearbeitet. Sie war mehrere Jahre für das Catering im Gropious Mirror Restaurant während des gesamten Festivals zuständig, während ich als Gastmanagerin gearbeitet habe.

Als ich mein Blog frauchefkoch startete, habe ich natürlich sofort an sie gedacht und gefragt, ob sie mir ihre Story für mein Blog erzählen möchte. Ulrike hat mir sofort zugesagt. In der Marheineke Markthalle  habe ich sie während der Arbeit fotografiert.

Interview mit Ulrike Piecha

Wie bist du Chefköchin geworden? Bitte erzähle mir deine Geschichte.

„Ich bin immer ein Mensch gewesen der Verantwortung übernehmen wollte und das auch kann. Dies ist die wichtigste Voraussetzung für diese Position.“

Ich bin immer ein Mensch gewesen der Verantwortung übernehmen wollte und das auch kann. Dies ist die wichtigste Voraussetzung für diese Position.

Ich bin gerne Gastgeberin und Chefin und möchte mit meiner Art zu Kochen, unseren Erstklassigen Produkten und einer engen Zusammenarbeit mit unseren Produzenten Einfluss nehmen auf unsere Gesellschaft.

Es ist mir als Chefin auch wichtig, dass meine Mitarbeiter ihr Privatleben genießen können.

 

„Abhängig von Jahreszeiten, thematischen Veranstaltungen und den Gästen, schaffe ich einen verständlichen Rahmen aus Überraschungen und einfach gutem Handwerk, um unsere Events zu gestalten.“

Beschreibe deine Küche mit eigenen Worten. Warum hast du dich auf diese Küche spezialisiert?
Wie ist deine Herangehensweise beim Kochen und an deine Küche?

Ich habe in Frankreich, Italien und Brasilien gelebt und gekocht. Durch die Erfahrungen und vielen Einflüsse hat sich ein europäischer Küchenstil entwickelt.
Sehr gute regionale Bio Produkte, die eine Geschichte haben, die wir erzählen können.

Abhängig von Jahreszeiten, thematischen Veranstaltungen und den Gästen, schaffe ich einen verständlichen Rahmen aus Überraschungen und einfach gutem Handwerk, um unsere Events zu gestalten.
Gelernt habe ich bei dem Sternekoch Günter Scherrer, Restaurant Victorian, Düsseldorf.
Ich bin nach Brasilien gegangen und habe in Salvador ein Restaurant mit eröffnet, dann habe ich in Pollenzo an der Slow Food Universität Gastronomische Wissenschaft studiert.
Mit all den Stationen, Eindrücken und dem Gelernten wollte ich einen Ort schaffen, wo es Jedem möglich ist, sauber & fair zu essen. Meinem Gast nah zu sein und tiefe Einblicke in unsere Arbeit geben.

„Außerhalb Berlins, in ländlichen Regionen, wird beispielsweise ein Restaurant mit der ganzen Familie betrieben.“

Wie ist die Geschlechteraufteilung in der Berliner Gastroszene aus deiner Sicht? Und wie außerhalb Berlins? 

In professionellen Restaurationen sind es sicherlich viel mehr Männer als Frauen.
Der Beruf „Koch“ ist bis heute männlich dominiert.
Kochen als Profession ist eine körperlich harte Arbeit, die von Natur aus eben physisch einem Mann viel leichter fällt.
Dazu kommen die Arbeitszeiten, die es für Mütter schwer macht, in diesem Beruf zu arbeiten, sofern sie kein Familien- und Freundesnetzwerk haben.

Außerhalb Berlins, in ländlichen Regionen, wird beispielsweise ein Restaurant mit der ganzen Familie betrieben. Da steht die Oma am Herd mit einem Beikoch oder ihrem eigenen Kind und der Service teilt sich ähnlich familiär auf.

Aber auch hier gibt es einen gesellschaftlichen Wandel. Sofern die Oma zu alt ist, um in der Küche zu stehen, die Enkel das Dörfchen verlassen, um in Großstädten zu leben, bricht das Konstrukt des Familienrestaurants zusammen.

Was mir aber aufgefallen ist, dass immer mehr Frauen sich eine Nische in der Gastronomie suchen, um zu Kochen.
Eine Nische, die es Frauen möglich macht, den Beruf auszuüben, weil sie sich ihre Rahmenbedingungen schaffen, die sie benötigen.

Dieser Text stammt aus einem E-Mail Interview mit Ulrike Piecha. Der Originaltext der Antworten stammt von Ulrike Piecha.

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5. August 2018

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